Unter einem Baumstamm fand ich eine kleine, noch junge Eidechse.
(Ein Klick auf die Bilder vergrößert die Ansicht)
Was bei den Fröschen funktioniert, lässt sich auch bei den Eidechsen umsetzen. Auch sie verfallen in eine Art Trance, wenn man ihnen sanft über den Bauch streicht.
Dieses winzige Exemplar ließ sich von der Bauchpinselei meines Mannes allerdings überhaupt nicht beeindrucken und wusste sich trotz seiner geringen Größe mutig zur Wehr zu setzen.
Beißen will das Tierchen nicht, es droht nur. Sie sind völlig harmlos,
auch wenn sie ein wenig Ähnlichkeit mit einer Schlange haben.
Leider sitzt die Schärfe nicht auf den Kopf,
aber das Foto dient auch eher dem Zweck der Demonstration...
Auch diese junge Eidechse wollte sich nicht entspannen.
Ich musste mich sehr beeilen um eine Aufnahme
von diesen flinken und sehr scheuen Tier zu machen.
Er suchte schnell das Weite und wir wollten es auch nicht weiter stressen...
Die erwachsenen Eidechsen sind da etwas entspannter,
wie ich in der Vergangenheit feststellen konnte...
Kurz nachdem die Eidechse die Flucht ergriffen hatte,
gesellte sich freiwillig eine Sumpfschrecke zu mir. :-)
Das Tierchen von der anderen Seite betrachtet, entdeckte ich, dem Hüpfer fehlte ein Hinterbein. Wahrscheinlich hat er es bei einer Auseinandersetzung verloren. Ihn schien es aber nicht weiter beim Sprung zu behindern, zumal er dazu zusätzlich seine Flügel öffnet. Allerdings benötigt er diese Hinterbeine auch um seine Knipslaute zu machen, diese männlichen Schrecken zirpen nämlich nicht wie andere Arten. Mit den Knipslauten locken die Männchen wahrscheinlich die Weibchen an. Vielleicht hört sich das Geräusch mit nur einem Hinterbein nun etwas anders an.
Von den freilebenden Pferden am de Meinweg - Elfenmeer,
erzähle ich euch in meinem dritten Teil. ;-)
Fotografie © Novemberkind im TagTraum